Planung zwischen Vielseitigkeit und Fokus
Ich bin vielseitig interessiert, polyglot, neugierig – und genau das ist gleichzeitig meine größte Stärke und meine größte Herausforderung. Wenn mich etwas begeistert, entstehen sofort neue Ideen. Viele Ideen. Oft zu viele auf einmal.
Das Problem beginnt dann nicht bei den großen Aufgaben, sondern bei den kleinen. Dieses „nur noch schnell das …“, bevor ich mit dem wirklich Wichtigen anfange. Nur noch kurz etwas notieren, schnell etwas nachschauen, rasch eine Idee umsetzen, weil es ja nur ganz kurz dauert.
Und dann passiert es: Ein paar Minuten werden zu Stunden. Der Tag schreitet voran, die Energie nimmt ab – und plötzlich bleibt nicht mehr genug Zeit am Tag, um alles zu schaffen. Da fast alle meiner wichtigen Aufgaben täglich gemacht werden müssen, häuft sich alles an. Genau hier setzt meine Planung für Februar an.
Am Schluss ist es für mich als vielseitig interessierte polyglot extrem schwierig, mich auf das Wichtigste zu beschränken. Besonders dann, wenn mir plötzlich 1000 Ideen kommen und ich mich an Dinge erinnere, die ich unbedingt gleich machen möchte, weil es ja „nur ganz kurz dauert“. Nach dem Motto: nur noch schnell das, dann fange ich mit dem Wichtigen an. Aber genau das ist völlig falsch. Es gibt immer noch eine Idee und immer noch eine kleine Aufgabe, die mir einfällt, die ich noch schnell machen könnte, bevor ich mit dem Wichtigen anfange. Und schwuppdiwupp sind ein paar Stunden vorbei.
Warum der Mindeststandard für mich entscheidend ist
Deshalb ist es mir extrem wichtig – und ich versuche das jetzt schon seit mehreren Monaten –, zuerst den Mindeststandard für den Tag zu erledigen.
Trotz allem muss der Tag ruhig beginnen. Ich brauche mein entspanntes Morgenritual, denn ich nehme Tabletten zum Schlafen, deren Wirkung noch bis weit in den Vormittag hinein anhält. Ein hektischer Start funktioniert für mich nicht.
Ich habe für mich die richtige Struktur gefunden und bin fest davon überzeugt, dass ich ab diesem Monat schaffe, was ich mir vorgenommen habe.
Meine feste Tagesstruktur im Februar 2026
Meine Struktur ist jetzt klar festgelegt:
- Frühstück im Café
- 1 Stunde Lernpartnerschaft
- 2 Stunden Putzarbeit
- 2 Stunden Spaziergang
Währenddessen diktiere ich das Traumhafte Tiny House Tagebuch ins Telefon. Juhuu, Alliteration!
Danach folgen:
- Duschen und umziehen
- Mittagessen
- Mindeststandard
Abends:
- 19:30 Uhr Live
- 21:00 Uhr noch mal Lernpartnerschaft (nicht an allen Tagen)
Diese Struktur gibt mir Halt, ohne mich einzuengen, und hilft mir, trotz vieler Ideen fokussiert zu bleiben.
Planung mit Trackern statt täglicher To-do-Seiten
Um mir das Leben zu erleichtern, habe ich meine Planung für Februar angepasst. Anstatt für jeden Tag eine neue Seite im Planer zu verwenden, habe ich festgelegt, dass ich zu jedem Abo sowie zu den kostenlosen Inhalten und zu den Admin-Aufgaben jeweils eine eigene Seite habe, die ich als Tracker benutze.
Tracker – mit A – kommt vom englischen „to track“, also verfolgen oder sichtbar machen, was erledigt wurde. Ich trage dort jeden Tag einfach ein oder hake ab, was ich geschafft habe. Immer beginnend mit dem Kurs.
Einen Entwurf habe ich bereits im Januar erstellt. Trotzdem ist mir ein schönes Design im Kalender wichtig, wenn ich etwas einen ganzen Monat lang benutze. Deshalb werde ich jede dieser Seiten noch einmal in Ruhe neu gestalten – mit Lineal und mit schönen Farben.
Warum bei mir jeder Monat 30 Felder hat
Wichtig ist, dass es jeden Monat 30 Felder gibt, weil es jeden Monat 30 Lives gibt.
Meine Monate sind nicht klassisch nach dem Kalender ausgerichtet, sondern nach den Lives. Der Februar beginnt für mich bereits am 31. Januar und endet am 1. März.
Insgesamt gibt es 360 Lives pro Jahr. Die letzten fünf Tage im Dezember habe ich frei. Dadurch stimmen die Live-Monate nicht exakt mit den Kalendermonaten überein – und genau deshalb brauche ich ein Planungssystem, das sich an meinem tatsächlichen Rhythmus orientiert.
Fokus für den Februar: realistisch planen und dranbleiben
Meine Februar-Planung ist kein Versuch, mehr zu schaffen. Sie ist der Versuch, weniger Ablenkung, mehr Klarheit und konsequente Routinen in meinen Alltag zu bringen.
Für mich als vielseitig interessierte polyglot ist es extrem schwierig, mich am Ende auf das Wichtigste zu beschränken. Genau deshalb ist der Mindeststandard für mich so wichtig. Erst der Mindeststandard, dann alles Weitere. Nicht umgekehrt.
So geht es jetzt weiter
Jetzt zeige ich euch noch, wie diese Tracker konkret aussehen.








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