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  • Die Bibel – eine Bildergeschichte in 6 Sprachen – 1. Mose 10

    Die Bibel – eine Bildergeschichte in 6 Sprachen – 1. Mose 10

    Vers 1

    Dies ist das Geschlecht der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jafet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach der Sintflut.

    Nach der großen Sintflut beginnt die Menschheit neu. Noahs drei Söhne werden zu den Stammvätern vieler Völker. Dieser Vers erinnert daran, dass nach schweren Zeiten wieder neues Leben entstehen kann.

    Vers 2

    Die Söhne Jafets sind diese: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras.

    Die Bibel nennt hier verschiedene Familienlinien und Völker. Viele Menschen sehen darin einen Hinweis darauf, wie unterschiedlich Kulturen und Nationen entstanden sind. Trotz aller Unterschiede haben alle Menschen denselben Ursprung.

    Vers 3

    Die Söhne Gomers sind diese: Aschkenas, Rifat und Togarma.

    Auch die nächsten Generationen werden genau erwähnt. Dadurch zeigt die Bibel, dass jede Familie und jede Abstammung Bedeutung hat. Kein Mensch ist für Gott unwichtig oder vergessen.

    Vers 4

    Die Söhne Jawans sind diese: Elischa, Tarsis, die Kittäer und die Rodaniter.

    Die Namen wirken heute fremd, doch sie stehen für echte Menschen und Völker der damaligen Zeit. Geschichte und Glauben werden hier miteinander verbunden. Die Bibel zeigt damit auch die Entwicklung der Welt nach der Sintflut.

    Vers 5

    Von diesen trennten sich die Völker der Inseln in ihren Ländern, ein jedes nach seiner Sprache, nach seinen Geschlechtern in ihren Völkern.

    Hier wird deutlich, dass unterschiedliche Sprachen und Länder schon früh entstanden. Vielfalt gehört also von Anfang an zur Menschheit. Menschen sprechen verschieden, bleiben aber dennoch Teil derselben großen Menschheitsfamilie.

    Vers 6

    Die Söhne Hams sind diese: Kusch, Mizrajim, Put und Kanaan.

    Auch die Nachkommen Hams werden aufgezählt. Viele spätere Völker des Alten Testaments gehen auf diese Linien zurück. Dadurch entstehen Verbindungen zwischen den verschiedenen Geschichten der Bibel.

    Vers 7

    Und die Söhne des Kusch sind diese: Seba, Hawila, Sabta, Ragma und Sabtecha. Aber die Söhne Ragmas sind diese: Saba und Dedan.

    Die langen Namenslisten zeigen, wie stark sich die Menschheit nach der Sintflut ausbreitete. Familien wurden größer und neue Gemeinschaften entstanden. Die Erde begann sich wieder mit Leben zu füllen.

    Vers 8

    Kusch aber zeugte Nimrod. Der war der Erste, der Gewalt übte auf Erden,

    Nimrod wird als mächtiger und gewalttätiger Herrscher beschrieben. Macht kann Menschen dazu verleiten, andere zu unterdrücken. Dieser Vers erinnert daran, verantwortungsvoll mit Stärke umzugehen.

    Vers 9

    und war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wie Nimrod.

    Nimrod wurde so bekannt, dass sein Name zu einem Sprichwort wurde. Manche Menschen hinterlassen Spuren durch Macht und Stärke. Doch die Bibel macht oft deutlich, dass Charakter wichtiger ist als Ruhm.

    Vers 10

    Und der Anfang seines Reichs war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar.

    Hier taucht Babel zum ersten Mal auf, eine Stadt, die später noch wichtig wird. Menschen begannen große Reiche und Städte zu bauen. Gleichzeitig wächst oft auch der Wunsch nach Macht und Kontrolle.

    Vers 11

    Von diesem Lande ist er nach Assur gekommen und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach,

    Große Städte entstanden bereits in sehr früher Zeit. Menschen wollten Sicherheit, Einfluss und Wohlstand aufbauen. Städte können Orte des Fortschritts sein, aber auch Orte von Stolz und Ungerechtigkeit.

    Vers 12

    dazu Resen zwischen Ninive und Kelach. Das ist die große Stadt.

    Die Bibel betont die Größe dieser Städte. Große Bauwerke beeindrucken Menschen bis heute. Doch wahrer Wert entsteht nicht nur durch Größe, sondern auch durch Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

    Vers 13

    Mizrajim zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naftuhiter,

    Immer mehr Volksgruppen werden genannt. Die Menschheit entwickelt sich in viele Richtungen. Dadurch entsteht eine Welt voller unterschiedlicher Kulturen und Traditionen.

    Vers 14

    die Patrositer, die Kasluhiter; von denen sind gekommen die Philister und die Kaftoriter.

    Hier erscheinen die Philister, die später oft in der Bibel erwähnt werden. Viele spätere Konflikte haben ihre Wurzeln bereits in diesen frühen Generationen. Geschichte entwickelt sich Schritt für Schritt.

    Vers 15

    Kanaan aber zeugte Sidon, seinen ersten Sohn, und Het

    Auch bekannte Städte und Völker werden auf einzelne Familien zurückgeführt. Dadurch zeigt die Bibel, wie eng alles miteinander verbunden ist. Hinter großen Namen stehen immer einzelne Menschen und Familien.

    Vers 16

    und den Jebusiter, den Amoriter, den Girgaschiter,

    Diese Völker spielen später im Alten Testament eine wichtige Rolle. Die Bibel bereitet hier bereits kommende Ereignisse vor. Viele Geschichten hängen miteinander zusammen.

    Vers 17

    den Hiwiter, den Arkiter, den Siniter,

    Die Aufzählung macht deutlich, wie vielfältig die Welt geworden war. Unterschiedliche Kulturen und Gemeinschaften entstanden überall. Vielfalt gehört zur Geschichte der Menschheit.

    Vers 18

    den Arwaditer, den Zemariter und den Hamatiter. Nachher haben sich die Geschlechter der Kanaaniter weiter ausgebreitet,

    Die Familien breiten sich immer weiter aus. Menschen suchen neue Orte zum Leben und Gründen neuer Gemeinschaften. Bewegung und Veränderung gehören zum menschlichen Leben dazu.

    Vers 19

    und ihre Grenzen waren von Sidon in der Richtung auf Gerar bis nach Gaza, in der Richtung auf Sodom, Gomorra, Adma, Zebojim bis nach Lescha.

    Hier werden genaue Gebiete genannt. Die Bibel verbindet Menschen mit konkreten Orten. Geschichte geschieht nicht irgendwo, sondern mitten in der realen Welt.

    Vers 20

    Das sind die Söhne Hams nach ihren Geschlechtern, Sprachen, Ländern und Völkern.

    Sprachen, Länder und Völker werden ausdrücklich erwähnt. Unterschiedliche Kulturen sind Teil von Gottes Schöpfung. Gleichzeitig erinnert die Bibel daran, dass alle Menschen miteinander verbunden bleiben.

    Vers 21

    Und auch Sem, dem Vater aller Söhne Ebers und älteren Bruder Jafets, wurden Söhne geboren:

    Sem wird besonders hervorgehoben, weil aus seiner Linie später Abraham hervorgeht. Gott wirkt oft durch einzelne Familien über viele Generationen hinweg. Große Geschichten beginnen manchmal ganz unscheinbar.

    Vers 22

    Und dies sind seine Söhne: Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram.

    Auch diese Namen stehen für spätere Völker und Regionen. Die Bibel zeigt damit die lange Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Viele bekannte Kulturen haben hier ihren Ursprung.

    Vers 23

    Aber die Söhne Arams sind diese: Uz, Hul, Geter und Masch.

    Die Familienlinien werden sorgfältig festgehalten. Für die Menschen der damaligen Zeit war Herkunft sehr wichtig. Sie gab Identität und Zugehörigkeit.

    Vers 24

    Arpachschad aber zeugte Schelach, Schelach zeugte Eber.

    Die Linie führt Schritt für Schritt weiter. Oft entstehen große Entwicklungen aus vielen kleinen Generationen. Jeder Mensch wird Teil einer größeren Geschichte.

    Vers 25

    Eber wurden zwei Söhne geboren. Einer hieß Peleg, weil zu seiner Zeit die Erde zerteilt wurde; und sein Bruder hieß Joktan.

    Der Name Peleg erinnert an eine Zeit der Teilung. Veränderungen und Trennungen gehören zur Geschichte der Menschheit. Trotzdem bleibt Gott auch in Zeiten von Unsicherheit gegenwärtig.

    Vers 26

    Und Joktan zeugte Almodad, Schelef, Hazarmawet, Jerach,

    Die Bibel nennt weiterhin viele Nachkommen. Dahinter steht die Botschaft, dass sich das Leben trotz aller Katastrophen weiterentwickelt. Hoffnung und Zukunft entstehen immer wieder neu.

    Vers 27

    Hadoram, Usal, Dikla,

    Selbst kurze Verse zeigen die große Vielfalt der Menschheit. Unterschiedliche Familien und Regionen gehören zusammen. Jeder Mensch hat seinen Platz in der Geschichte.

    Vers 28

    Obal, Abimaël, Saba,

    Die Bibel bewahrt diese Namen über Jahrtausende hinweg. Das zeigt, wie wichtig Erinnerung und Herkunft für Menschen sind. Geschichten verbinden Generationen miteinander.

    Vers 29

    Ofir, Hawila und Jobab. Das sind alles Söhne Joktans.

    Die Nachkommen Joktans bilden viele weitere Volksgruppen. Die Erde füllt sich wieder mit Menschen und Kulturen. Aus wenigen Familien entsteht eine ganze Welt.

    Vers 30

    Und ihre Wohnsitze waren von Mescha bis man kommt nach Sefar, an das Gebirge im Osten.

    Menschen breiten sich über große Gebiete aus. Sie bauen neue Gemeinschaften und entdecken neue Regionen. Bewegung und Aufbruch prägen die Menschheitsgeschichte.

    Vers 31

    Das sind die Söhne Sems nach ihren Geschlechtern, Sprachen, Ländern und Völkern.

    Wieder werden Sprachen und Länder erwähnt. Die Bibel erkennt die Vielfalt der Menschheit ausdrücklich an. Unterschiedliche Kulturen gehören zum Plan der Weltgeschichte.

    Vers 32

    Das sind nun die Nachkommen der Söhne Noahs nach ihren Geschlechtern und Völkern. Von denen her haben sich ausgebreitet die Völker auf Erden nach der Sintflut.

    Dieses Kapitel fasst die Ausbreitung der Menschheit nach der Sintflut zusammen. Alle Völker der Erde werden auf dieselbe Familie zurückgeführt. Trotz aller Unterschiede verbindet Menschen eine gemeinsame Herkunft.


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