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    Mein Leben im Auto – Wie ich nach Teneriffa auswanderte

    A. Willkommen zu meinem Buch Mein Leben im Auto.

    B. Den Roman gibt es kostenlos in sechs Sprachen hier auf meinem Blog: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch.

    C. Um damit eine Fremdsprache zu lernen, öffne einfach unter dem Titel dieselbe Seite in einer zweiten Sprache.

    D. Wenn du am Computer bist, klicke mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle „In geteilter Ansicht öffnen“.

    E. So kannst du die nummerierten Sätze nebeneinander lesen und sofort sehen, wie derselbe Satz in deiner Muttersprache oder in der Fremdsprache lautet.

    F. Wenn du zusätzlich Audios möchtest, kannst du sie dir gerne in meinem Shop herunterladen.

    G. Unter jedem Artikel findest du außerdem einen Link zum vorherigen und zum nächsten Kapitel, sodass du das Buch bequem Kapitel für Kapitel lesen kannst.

    Das hier ist der erste Abschnitt.

    Ein Morgen über den Dächern Teneriffas

    1. Vorsichtig öffne ich den Reißverschluss des Dachzeltes und schaue neugierig nach draußen.
    2. Ein gigantischer Ausblick eröffnet sich mir.
    3. In der Ferne glitzert das Meer, leichter Dunst wabert über dem Horizont.
    4. Links der riesige Hafen von Granadilla mit den großen Tankern, ein Industriehafen mit einer über ein Kilometer langen Schutzmole für diverse Bohrinseln.
    5. Weiter rechts das Surferparadies El Médano und der markante Montaña Roja.
    6. Anschließend das fröhliche Fischerdorf Los Abrigos, das mondäne Golfresort Amarilla Golf, der Montaña Amarilla und schließlich der Beginn der ewig langen Touristenmeile ab Los Cristianos.
    7. Ich atme tief die frische Luft ein, lausche den zwitschernden Vögeln und dem leichten Wind in den Bäumen.
    8. Auf dem sandigen Parkplatz bin ich die Einzige.
    9. Alle paar Stunden kommt 50 Meter entfernt ein Auto vorbeigefahren.
    10. Sonst ist es herrlich ruhig.
    11. Ich lächele voller Glück, strecke mich und steige aus dem Dachzelt, um meinen freien Tag zu beginnen.
    12. Grinsend denke ich an meine bisherigen Stellplätze zurück und all die Fehler, die ich machen durfte, denn ich bin frei und darf täglich entscheiden, wo ich hin will.

    Rückblick auf meine erste Nacht im Dachzelt

    Meine erste Nacht im Dachzelt

    1. Meine erste Nacht im Dachzelt verbrachte ich in der Nähe von München vor einem Solarfeld.
    2. Die Einfahrt lag uneinsichtig zwischen hohen Bäumen, und ich dachte mir, dass in der Nacht bestimmt niemand das Solarfeld betreten wollen würde.
    3. Die erste große Herausforderung nach der Stellplatzsuche war, das Dachzelt zu öffnen.
    4. Die Sonne war schon untergegangen, und ich konnte nur entweder mit der Handytaschenlampe leuchten oder beide Hände benutzen.

    Das Dachzelt zum ersten Mal aufbauen

    1. Nachdem ich die Klammern des Hardtop-Zeltes geöffnet hatte, setzte ich die Kurbel an und fing an zu kurbeln.
    2. Langsam öffnete sich das Dachzelt nach oben.
    3. Als der Stoff gespannt war, hörte ich auf zu kurbeln.
    4. Ich stellte mich auf die Schwelle der Autotür und zog mich leicht nach oben, um in das Dachzelt hineinzuschauen.

    Hier geht’s zum nachfolgenden Abschnitt


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