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  • Die Bibel – Eine Bildergeschichte in sechs Sprachen – 1. Mose 1

    Die Bibel – Eine Bildergeschichte in sechs Sprachen – 1. Mose 1

    Am Anfang erschafft Gott Himmel und Erde und bringt Schritt für Schritt Ordnung in die zunächst formlose Welt. Er trennt Licht und Dunkelheit, Wasser und Land und lässt Pflanzen, Sonne, Mond und Sterne entstehen. Danach erschafft er die Tiere und schließlich den Menschen als sein Ebenbild. Am Ende betrachtet Gott seine Schöpfung und sieht, dass alles sehr gut ist.

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    Text

    Vers 1

    Zu Beginn erschuf Gott die gesamte Welt – den Himmel und die Erde.

    Damit beginnt die Bibel mit der Aussage, dass alles seinen Ursprung bei Gott hat. Die Schöpfung wird nicht als Zufall dargestellt, sondern als Werk Gottes.

    Vers 2

    Die Erde war noch ungeordnet und leer, und Dunkelheit lag über den Wassern. Gottes Geist war bereits über dieser noch ungestalteten Welt gegenwärtig.

    Bevor die Schöpfung ihre sichtbare Ordnung erhält, ist Gott schon da. Der Vers macht deutlich, dass Gottes Gegenwart dem weiteren Schöpfungsgeschehen vorausgeht.

    Vers 3

    Gott befahl, dass Licht entstehen sollte, und sofort wurde es hell.

    Schon hier zeigt sich die schöpferische Kraft Gottes: Sein Wort genügt, damit etwas Neues entsteht. Licht erscheint als eines der ersten Zeichen von Ordnung in der zuvor dunklen Welt.

    Vers 4

    Gott betrachtete das Licht und erkannte, dass es gut war. Dann unterschied er das Licht von der Dunkelheit.

    Damit beginnt Gott, der Schöpfung eine klare Ordnung zu geben. Licht und Finsternis bleiben nicht miteinander vermischt, sondern erhalten jeweils ihren eigenen Platz.

    Vers 5

    Gott gab dem Licht den Namen Tag und der Dunkelheit den Namen Nacht. Mit Abend und Morgen war der erste Tag vollendet.

    Indem Gott den verschiedenen Bereichen Namen gibt, ordnet er die Schöpfung weiter. Zugleich beginnt damit der Rhythmus von Tag und Nacht, der das Leben auf der Erde prägen wird.


    Vers 6

    Gott ließ zwischen den Wassermassen einen weiten Raum entstehen, der das Wasser voneinander trennte.

    Damit schafft Gott weiteren Raum und Ordnung in der Welt. Die zuvor zusammenhängenden Wassermassen werden gegliedert und die Schöpfung erhält eine klarere Struktur.


    Vers 7

    Gott formte den weiten Raum und trennte dadurch das Wasser unterhalb von dem Wasser oberhalb. Genau so geschah es.

    Damit setzt Gott die begonnene Ordnung konsequent fort. Die Schöpfung wird Schritt für Schritt gegliedert und erhält feste Bereiche.


    Vers 8

    Gott gab dem weiten Raum den Namen Himmel. Mit Abend und Morgen war der zweite Tag vollendet.

    Auch hier zeigt sich, wie Gott der Schöpfung Ordnung und Struktur gibt. Mit der Benennung des Himmels erhält ein weiterer Teil der Welt seinen festen Platz.


    Vers 9

    Gott ließ das Wasser unter dem Himmel an bestimmten Stellen zusammenfließen, sodass trockenes Land sichtbar wurde. Genau so geschah es.

    Damit schafft Gott festen Lebensraum auf der Erde. Aus der bisherigen Wasserfläche treten nun klar voneinander getrennte Bereiche hervor.


    Vers 10

    Gott gab dem trockenen Land den Namen Erde und den gesammelten Wassern den Namen Meere. Er sah, dass diese Ordnung gut war.

    Damit sind Land und Wasser klar voneinander unterschieden. Gottes Schöpfung erhält immer mehr feste Bereiche, in denen später Leben entstehen kann.


    Vers 11

    Gott ließ auf der Erde Pflanzen wachsen: Gras, Kräuter mit Samen und Bäume, die Früchte mit Samen hervorbringen. Jede Pflanze sollte sich ihrer Art entsprechend vermehren können.

    Damit beginnt das pflanzliche Leben auf der Erde. Gott schafft nicht nur einzelne Pflanzen, sondern gibt ihnen zugleich die Fähigkeit, neues Leben hervorzubringen.


    Vers 12

    Die Erde brachte nun Gras, samenbildende Pflanzen und fruchttragende Bäume hervor, jeweils ihrer Art entsprechend. In ihren Früchten befanden sich Samen, aus denen neues Leben entstehen konnte.

    Damit wird sichtbar, dass Gottes Schöpfung nicht nur vielfältig, sondern auch auf Weitergabe und Wachstum angelegt ist. Gott sieht auch diesen Teil seiner Schöpfung als gut an.


    Vers 13

    Mit Abend und Morgen war der dritte Tag vollendet.

    Damit endet ein weiterer Abschnitt der Schöpfung. Land, Meer und Pflanzen sind nun geschaffen und bilden die Grundlage für das weitere Leben auf der Erde.


    Vers 14

    Gott setzte Lichter an den Himmel, damit sie Tag und Nacht voneinander unterscheiden und den Lauf von Zeiten, Tagen und Jahren kennzeichnen.

    Damit erhält die Schöpfung einen verlässlichen zeitlichen Rhythmus. Die Himmelslichter helfen den Menschen später, Tage, Jahreszeiten und längere Zeiträume zu bestimmen.


    Vers 15

    Gott bestimmte die Himmelslichter dazu, ihr Licht auf die Erde scheinen zu lassen. Genau so geschah es.

    Damit erhält die Erde nicht nur einen zeitlichen Rhythmus, sondern auch sichtbare Orientierung durch das Licht am Himmel.


    Vers 16

    Gott schuf zwei große Himmelslichter: das größere sollte den Tag bestimmen, das kleinere die Nacht. Außerdem setzte er die Sterne an den Himmel.

    Damit erhält der Wechsel von Tag und Nacht sichtbare Zeichen am Himmel. Sonne, Mond und Sterne werden als Teil der von Gott geschaffenen Ordnung beschrieben.


    Vers 17

    Gott setzte die Himmelslichter an ihren Platz, damit ihr Licht die Erde erreicht.

    Damit bekommen Sonne, Mond und Sterne eine feste Aufgabe innerhalb der Schöpfung. Ihr Licht gehört zur Ordnung, die Gott für die Welt geschaffen hat.


    Vers 18

    Die Himmelslichter sollten den Tag und die Nacht bestimmen und Licht von Dunkelheit unterscheiden. Gott betrachtete auch diesen Teil seiner Schöpfung als gut.

    Damit wird die Ordnung von Tag und Nacht weiter gefestigt. Die Schöpfung folgt nun einem verlässlichen Rhythmus, der das Leben auf der Erde strukturiert.

    Vers 19

    Mit Abend und Morgen war der vierte Tag vollendet.

    Damit ist ein weiterer Abschnitt der Schöpfung abgeschlossen. Sonne, Mond und Sterne haben nun ihren Platz und geben der Welt Licht und zeitliche Orientierung.


    Vers 20

    Gott ließ die Gewässer von lebendigen Wesen erfüllt werden und schuf Vögel, die durch den Himmel über der Erde fliegen sollten.

    Damit beginnt nun auch das tierische Leben. Wasser und Himmel werden mit unterschiedlichen Lebewesen erfüllt und die Vielfalt der Schöpfung nimmt weiter zu.


    Vers 21

    Gott ließ die Gewässer von lebendigen Wesen erfüllt werden und schuf Vögel, die durch den Himmel über der Erde fliegen sollten.

    Damit beginnt nun auch das tierische Leben. Wasser und Himmel werden mit unterschiedlichen Lebewesen erfüllt und die Vielfalt der Schöpfung nimmt weiter zu.


    Vers 22

    Gott segnete die Tiere des Wassers und die Vögel und gab ihnen den Auftrag, sich zu vermehren. Die Meere sollten sich mit Leben füllen und auch die Vögel sollten auf der Erde zahlreich werden.

    Der Segen Gottes ist hier unmittelbar mit Wachstum und Weitergabe des Lebens verbunden. Die Schöpfung soll sich entfalten und immer vielfältiger werden.


    Vers 23

    Mit Abend und Morgen war der fünfte Tag vollendet.

    Damit ist ein weiterer Abschnitt der Schöpfung abgeschlossen. Die Gewässer und der Himmel sind nun mit Leben erfüllt, und die Vielfalt der geschaffenen Welt wächst weiter.


    Vers 24

    Gott ließ die Erde verschiedene Landtiere hervorbringen: Vieh, kleine Tiere und wilde Tiere, jeweils ihrer eigenen Art entsprechend. Genau so geschah es.

    Damit wird nun auch das Land mit tierischem Leben erfüllt. Die Vielfalt der Schöpfung zeigt sich darin, dass unterschiedliche Arten ihren eigenen Platz und ihre eigene Aufgabe bekommen.


    Vers 25

    Gott schuf die verschiedenen Landtiere, jedes nach seiner eigenen Art: wilde Tiere, Nutztiere und die kleinen Tiere, die sich über den Boden bewegen. Gott sah, dass auch dieser Teil seiner Schöpfung gut war.

    Damit ist das Land nun mit vielfältigem tierischem Leben erfüllt. Wieder wird betont, dass die unterschiedlichen Arten Teil einer von Gott gewollten und guten Ordnung sind.


    Vers 26

    Gott beschloss, den Menschen als sein Ebenbild zu schaffen. Der Mensch sollte Verantwortung für die Tiere im Meer, die Vögel am Himmel, die Landtiere und die ganze Erde übernehmen.

    Der Mensch erhält damit eine besondere Stellung innerhalb der Schöpfung. Herrschaft bedeutet hier nicht Willkür, sondern die Aufgabe, mit Gottes Schöpfung verantwortungsvoll umzugehen.


    Vers 27

    Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild. Er schuf die Menschen als Mann und Frau.

    Damit erhält der Mensch eine einzigartige Würde innerhalb der Schöpfung. Beide, Mann und Frau, werden gleichermaßen als Ebenbilder Gottes beschrieben.


    Vers 28

    Gott segnete die Menschen und gab ihnen den Auftrag, sich zu vermehren, die Erde zu bevölkern und Verantwortung für sie zu übernehmen. Auch über die Tiere im Wasser, in der Luft und auf dem Land sollten sie wachen.

    Der Mensch erhält damit nicht nur Leben, sondern auch einen Auftrag. Seine besondere Stellung in der Schöpfung ist mit Verantwortung verbunden und soll dem Erhalt und der guten Gestaltung der Welt dienen.


    Vers 29

    Gott gab den Menschen die Pflanzen mit ihren Samen und die Früchte der Bäume als Nahrung.

    Damit wird deutlich, dass Gott nicht nur Leben schafft, sondern auch für seine Geschöpfe sorgt. Die Nahrung ist Teil seiner guten Versorgung für den Menschen.


    Vers 30

    Gott gab auch den Tieren auf der Erde, den Vögeln am Himmel und allen kleinen Lebewesen grüne Pflanzen als Nahrung. Genau so geschah es.

    Damit zeigt sich, dass Gottes Fürsorge nicht nur dem Menschen gilt. Auch die Tiere erhalten Nahrung und ihren Platz innerhalb der geschaffenen Ordnung.


    Vers 31

    Gott betrachtete alles, was er geschaffen hatte, und sah, dass es sehr gut war. Mit Abend und Morgen war der sechste Tag vollendet.

    Am Ende dieses Schöpfungsabschnitts wird die ganze Welt noch einmal als Einheit betrachtet. Nicht nur einzelne Teile, sondern die gesamte Schöpfung entspricht Gottes guter Ordnung.


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