• Deutsch
  • English
  • Français
  • Español
  • Italiano
  • Русский
  • Soziales Engagement gemeinsam planen – Dialog mit einer Gesprächspartnerin | Sprachenlernen auf B1-Niveau

    Soziales Engagement gemeinsam planen – Dialog mit einer Gesprächspartnerin | Sprachenlernen auf B1-Niveau

    Du möchtest dich gemeinsam mit einer Bekannten sozial engagieren und Menschen in Not helfen? Aber welche Menschen benötigen besonders dringend Unterstützung? Möchtet ihr Geld spenden oder selbst aktiv werden? Welche Hilfsorganisationen kommen infrage, wie viel Zeit könnt ihr jede Woche investieren und an welchen Tagen habt ihr Zeit?

    Vielleicht könntet ihr bei der Tafel, der Caritas, dem Deutschen Roten Kreuz oder der Bahnhofsmission mithelfen. Oder wäre es besser, eine eigene Hilfsaktion zu organisieren?

    In diesem B1-Dialog lernst du, wie du auf Deutsch Vorschläge machst, deine Meinung äußerst, verschiedene Möglichkeiten vergleichst, Vor- und Nachteile abwägst, Kompromisse findest und gemeinsam ein soziales Projekt planst.

    Diese Fähigkeiten brauchst du nicht nur im Alltag, sondern auch bei der mündlichen B1-Prüfung, beispielsweise beim Prüfungsteil „Gemeinsam etwas planen“.

    Dialog: Julia und Sandra möchten sich gemeinsam sozial engagieren

    Julia und Sandra kennen sich aus einem Step-Aerobic-Kurs, den sie jeden Dienstag besuchen. Nach dem Training unterhalten sie sich darüber, wie sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen könnten.

    Julia: Sandra, hast du noch ein paar Minuten Zeit? Ich habe in letzter Zeit viel über Menschen nachgedacht, denen es finanziell nicht so gut geht. Ich würde gern etwas tun, um ihnen zu helfen.

    Sandra: Das finde ich eine tolle Idee! Ich habe auch schon darüber nachgedacht, mich ehrenamtlich zu engagieren. Was schwebt dir denn vor?

    Julia: Ich dachte zunächst daran, regelmäßig Geld zu spenden. Vielleicht könnten wir gemeinsam eine Hilfsorganisation unterstützen.

    Sandra: Grundsätzlich finde ich das gut. Allerdings verdiene ich nicht besonders viel und kann mir größere Geldspenden leider nicht leisten. Ich würde lieber persönlich mithelfen.

    Julia: Das verstehe ich. Man muss ja nicht unbedingt Geld spenden, um etwas Gutes zu tun. Welche Menschen würdest du denn am liebsten unterstützen?

    Sandra: Besonders wichtig sind mir Menschen, die von Armut betroffen sind. Zum Beispiel Familien, die nicht genug Geld für Lebensmittel haben, oder ältere Menschen mit einer kleinen Rente.

    Julia: Mir liegen vor allem obdachlose Menschen am Herzen. Besonders im Winter stelle ich mir ihre Situation sehr schwierig vor. Vielleicht könnten wir etwas für Menschen ohne festen Wohnsitz organisieren.

    Sandra: Das wäre sinnvoll. Allerdings brauchen auch viele andere Menschen Unterstützung. Vielleicht sollten wir uns zuerst informieren, welche Hilfsangebote es in unserer Stadt gibt.

    Julia: Gute Idee! Ich kenne die Tafel. Dort werden Lebensmittel gesammelt und an Menschen verteilt, die wenig Geld haben.

    Sandra: Stimmt. Außerdem gibt es die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Bahnhofsmission. Ich weiß aber nicht genau, welche Möglichkeiten man dort als Ehrenamtliche hat.

    Julia: Wir könnten kurz im Internet nachschauen. Ich habe mein Handy dabei. Moment … Ich suche mal nach „Ehrenamt Tafel“.

    Sandra: Und, was steht dort?

    Julia: Auf der Website steht, dass Ehrenamtliche zum Beispiel Lebensmittel abholen, sortieren und ausgeben können. Man kann sich direkt bei einer Tafel in der Nähe informieren.

    Sandra: Das klingt interessant! Ich würde gern bei der Ausgabe helfen und mit den Menschen persönlich in Kontakt kommen.

    Julia: Ich schaue auch noch nach der Bahnhofsmission. Hier steht, dass sie Menschen in Not und Reisende unterstützt. Man kann sich dort ebenfalls ehrenamtlich engagieren.

    Sandra: Das könnte auch zu uns passen. Vielleicht sollten wir beide Organisationen kontaktieren und herausfinden, wo gerade Unterstützung benötigt wird.

    Julia: Einverstanden. Aber was hältst du davon, eine eigene Hilfsaktion zu organisieren? Wir könnten beispielsweise warme Kleidung sammeln und sie an eine soziale Einrichtung weitergeben.

    Sandra: Die Idee gefällt mir. Allerdings wäre es wahrscheinlich ziemlich aufwendig, alles selbst zu organisieren. Wir müssten Spenden sammeln, die Kleidung sortieren und eine geeignete Einrichtung finden.

    Julia: Da hast du recht. Außerdem wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hilfsorganisationen besser, was tatsächlich gebraucht wird.

    Sandra: Genau. Ich würde deshalb vorschlagen, dass wir uns zuerst einer bestehenden Organisation anschließen. Später könnten wir immer noch eine eigene Aktion planen.

    Julia: Das überzeugt mich. Dann sollten wir noch überlegen, wie viel Zeit und Geld wir investieren können. Ich könnte monatlich ungefähr 30 Euro spenden und zusätzlich zwei Stunden pro Woche mithelfen.

    Sandra: Das ist großzügig von dir. Ich könnte höchstens fünf Euro im Monat spenden, aber dafür hätte ich ungefähr vier Stunden pro Woche Zeit.

    Julia: Das ist doch wunderbar! Jede hilft entsprechend ihren Möglichkeiten. Du musst dich deswegen überhaupt nicht schlecht fühlen.

    Sandra: Danke! Mir wäre es wichtig, dass wir uns regelmäßig engagieren und nicht nur einmal etwas unternehmen.

    Julia: Das sehe ich genauso. An welchen Tagen hättest du denn Zeit?

    Sandra: Montags und donnerstags arbeite ich lange. Dienstags haben wir unseren Step-Aerobic-Kurs. Aber mittwochs ab 16 Uhr und samstags am Vormittag hätte ich Zeit.

    Julia: Mittwochs muss ich mich um meine Mutter kümmern. Samstags könnte ich allerdings von 9 bis 12 Uhr helfen. Würde dir das passen?

    Sandra: Ja, sehr gut. Dann könnten wir jeden Samstag ungefähr drei Stunden einplanen. Falls die Organisation andere Einsatzzeiten hat, müssten wir natürlich noch einmal darüber sprechen.

    Julia: Genau. Und wie kommen wir dorthin? Ich habe zwar ein Auto, würde aber lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, wenn die Einrichtung gut erreichbar ist.

    Sandra: Das wäre mir auch lieber. Ich habe sowieso ein Deutschlandticket. Wir könnten uns an einer Bushaltestelle treffen und gemeinsam hinfahren.

    Julia: Perfekt! Aber bevor wir uns festlegen, sollten wir nachfragen, ob samstags überhaupt freiwillige Helferinnen gebraucht werden.

    Sandra: Einverstanden. Ich könnte morgen bei der Tafel anrufen und mich nach den Aufgaben, Einsatzzeiten und Voraussetzungen erkundigen.

    Julia: Dann schreibe ich eine E-Mail an die Bahnhofsmission und frage, ob dort am Samstagvormittag Unterstützung benötigt wird.

    Sandra: Gut! Und was machen wir mit deiner Idee, Geld zu spenden?

    Julia: Ich könnte einen monatlichen Dauerauftrag über 30 Euro einrichten. Vorher möchte ich aber wissen, wofür die Organisation das Geld verwendet.

    Sandra: Das finde ich vernünftig. Vielleicht könnten wir auch einmal im Jahr in unserem Sportverein eine Spendenaktion organisieren.

    Julia: Oh, das ist eine schöne Idee! Wir könnten unsere Trainerin fragen, ob wir im Verein eine kleine Sammlung für einen guten Zweck durchführen dürfen.

    Sandra: Genau. Aber zunächst kümmern wir uns um das regelmäßige Ehrenamt. Wir sollten nicht zu viele Dinge gleichzeitig anfangen.

    Julia: Da hast du recht. Also halten wir fest: Wir kontaktieren die Tafel und die Bahnhofsmission, vergleichen die Möglichkeiten und entscheiden uns dann für eine Organisation.

    Sandra: Und wenn alles klappt, helfen wir samstags ungefähr drei Stunden. Du spendest zusätzlich 30 Euro im Monat, und ich versuche, jeden Monat fünf Euro beizusteuern.

    Julia: Genau. Außerdem fragen wir unsere Trainerin nach einer möglichen Spendenaktion. Wollen wir uns nächsten Dienstag nach dem Training wieder zusammensetzen und unsere Informationen austauschen?

    Sandra: Sehr gern! Bis dahin wissen wir hoffentlich, welche Organisation unsere Hilfe gebrauchen kann.

    Julia: Abgemacht! Ich freue mich darauf. Es ist schön, wenn man gemeinsam etwas Sinnvolles unternehmen kann.

    Sandra: Finde ich auch. Und wer weiß? Vielleicht können wir noch weitere Leute aus unserem Sportkurs dafür begeistern!

    Wichtiger Wortschatz zum Thema soziales Engagement

    das soziale Engagement – der freiwillige Einsatz für andere Menschen oder für die Gesellschaft

    sich engagieren – aktiv werden und sich für eine Sache einsetzen

    ehrenamtlich – freiwillig und normalerweise ohne Bezahlung

    das Ehrenamt – eine freiwillige, meist unbezahlte Tätigkeit

    die Hilfsorganisation – eine Organisation, die Menschen in schwierigen Situationen unterstützt

    die Bedürftigen – Menschen, die finanzielle oder andere Hilfe benötigen

    von Armut betroffen sein – so wenig Geld haben, dass wichtige Bedürfnisse schwer zu erfüllen sind

    obdachlos – ohne eine eigene feste Unterkunft

    die Geldspende – Geld, das man freiwillig für einen guten Zweck gibt

    die Sachspende – ein Gegenstand, den man spendet, beispielsweise Kleidung oder Lebensmittel

    der Dauerauftrag – ein Auftrag an die Bank, regelmäßig Geld zu überweisen

    Lebensmittel ausgeben – Lebensmittel an Menschen verteilen

    die Tafel – eine gemeinnützige Einrichtung, die gerettete Lebensmittel an armutsbetroffene Menschen verteilt

    die Bahnhofsmission – eine soziale Einrichtung, die unter anderem Reisenden und Menschen in Not hilft

    die Caritas – ein katholischer Wohlfahrtsverband, der Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützt

    das Deutsche Rote Kreuz (DRK) – eine Hilfsorganisation, die unter anderem soziale und humanitäre Hilfe leistet

    die Spendenaktion – eine organisierte Aktion, bei der Spenden gesammelt werden

    die Voraussetzung – eine Bedingung, die erfüllt werden muss

    der Einsatz – eine Tätigkeit, bei der jemand aktiv mithilft

    die Einsatzzeiten – die Zeiten, zu denen jemand freiwillig oder beruflich arbeitet

    sich erkundigen nach (+ Dativ) – Informationen über etwas einholen

    sich einer Organisation anschließen – Mitglied oder freiwilliger Helfer einer Organisation werden

    etwas auf die Beine stellen – etwas organisieren oder verwirklichen

    einen Kompromiss finden – eine Lösung finden, mit der alle Beteiligten einverstanden sind

    etwas liegt mir am Herzen – etwas ist mir persönlich sehr wichtig

    seinen Möglichkeiten entsprechend – so, wie es die eigene Zeit, das eigene Geld oder die eigene Situation erlaubt

    jemanden für etwas begeistern – bei jemandem großes Interesse für eine Sache wecken

    Nützliche Redemittel für die B1-Prüfung

    Vorschläge machen

    Wie wäre es, wenn wir uns gemeinsam ehrenamtlich engagieren?

    Ich schlage vor, dass wir bei der Tafel nachfragen.

    Was hältst du davon, eine Spendenaktion zu organisieren?

    Wir könnten doch einmal pro Woche Menschen in Not unterstützen.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, zuerst im Internet zu recherchieren.

    Nach der Meinung fragen

    Was meinst du dazu?

    Welche Menschen würdest du gern unterstützen?

    Wie findest du meinen Vorschlag?

    Wäre das für dich in Ordnung?

    Welche Organisation würdest du bevorzugen?

    Zustimmen

    Das finde ich eine gute Idee.

    Damit bin ich einverstanden.

    Das klingt wirklich sinnvoll.

    Da hast du vollkommen recht.

    Das sehe ich genauso.

    Höflich widersprechen

    Ich würde lieber persönlich mithelfen.

    Das ist zwar eine gute Idee, aber ich kann nicht so viel Geld spenden.

    Ich bin nicht sicher, ob wir genug Zeit dafür haben.

    Könnten wir stattdessen eine bestehende Organisation unterstützen?

    Ich verstehe deinen Vorschlag, allerdings sehe ich dabei ein Problem.

    Einen Kompromiss finden

    Vielleicht könnten wir Geld spenden und gleichzeitig ehrenamtlich helfen.

    Dann einigen wir uns auf Samstagvormittag.

    Jede könnte sich entsprechend ihren Möglichkeiten beteiligen.

    Wir könnten zunächst zwei Organisationen kontaktieren und danach entscheiden.

    Das wäre ein guter Kompromiss.

    Aufgaben verteilen

    Ich kümmere mich um die Kontaktaufnahme mit der Tafel.

    Könntest du Informationen über die Bahnhofsmission sammeln?

    Ich schreibe morgen eine E-Mail an die Hilfsorganisation.

    Du könntest nach den Einsatzzeiten fragen.

    Wir sollten unsere Aufgaben aufteilen.

    Gemeinsam eine Entscheidung treffen

    Dann machen wir es so.

    Darauf können wir uns einigen.

    Wir haben beschlossen, dass wir samstags helfen möchten.

    Lass uns nächsten Dienstag noch einmal darüber sprechen.

    Damit steht unser vorläufiger Plan fest.

    Grammatik im Dialog

    Konjunktiv II für höfliche Vorschläge

    Mit dem Konjunktiv II kannst du Wünsche, Möglichkeiten und Vorschläge besonders höflich ausdrücken.

    Wir könnten gemeinsam Menschen in Not helfen.

    Ich würde lieber bei der Tafel mitarbeiten.

    Hättest du am Samstag Zeit?

    Wäre das für dich in Ordnung?

    Vielleicht sollten wir uns zuerst informieren.

    Nebensätze mit „weil“, „wenn“, „obwohl“ und „dass“

    Diese Konjunktionen helfen dir, längere und abwechslungsreichere Sätze zu bilden. Das konjugierte Verb steht im Nebensatz am Ende.

    Ich möchte ehrenamtlich helfen, weil ich nicht viel Geld verdiene.

    Wenn wir samstags Zeit haben, könnten wir gemeinsam Lebensmittel verteilen.

    Obwohl Julia gern Geld spenden möchte, interessiert sie sich auch für das Ehrenamt.

    Ich finde es gut, dass wir Menschen in Not unterstützen möchten.

    Infinitiv mit „zu“

    Bei vielen Verben und Ausdrücken verwendest du eine Infinitivgruppe mit „zu“.

    Ich habe vor, regelmäßig Geld zu spenden.

    Es ist wichtig, Menschen in Not zu unterstützen.

    Wir versuchen, eine passende Hilfsorganisation zu finden.

    Sandra hat Lust, bei der Tafel mitzuhelfen.

    Beachte: Bei trennbaren Verben steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Verbstamm.

    mithelfen → mitzuhelfen

    teilnehmen → teilzunehmen

    Infinitiv mit „um … zu“

    Mit „um … zu“ kannst du ein Ziel oder einen Zweck ausdrücken.

    Wir engagieren uns, um Menschen in Not zu helfen.

    Julia möchte Geld spenden, um eine Hilfsorganisation zu unterstützen.

    Sandra sucht im Internet, um Informationen über ehrenamtliche Tätigkeiten zu finden.

    Bei „um … zu“ und im Hauptsatz muss dieselbe Person oder Personengruppe handeln. Sind die handelnden Personen unterschiedlich, verwendet man häufig einen Nebensatz mit „damit“.

    Julia spendet Geld, damit die Organisation Menschen in Not helfen kann.

    Übungen zum Dialog – Deutsch B1

    Bearbeite die folgenden Übungen möglichst ohne Hilfe. Lies den Dialog bei Bedarf noch einmal.

    Übung A: Leseverstehen

    Beantworte die Fragen in vollständigen deutschen Sätzen.

    Frage 1: Woher kennen sich Julia und Sandra?

    Frage 2: Warum möchte Julia Menschen in Not unterstützen?

    Frage 3: Warum möchte Sandra lieber ehrenamtlich helfen, statt größere Geldbeträge zu spenden?

    Frage 4: Welche Menschen möchte Sandra besonders unterstützen?

    Frage 5: Welche Personengruppe liegt Julia besonders am Herzen?

    Frage 6: Welche vier Hilfsorganisationen werden im Gespräch erwähnt?

    Frage 7: Welche Informationen finden die beiden Frauen im Internet?

    Frage 8: Warum möchten sie zunächst keine eigene Hilfsaktion organisieren?

    Frage 9: Wie viel Geld und Zeit können Julia und Sandra jeweils investieren?

    Frage 10: An welchem Wochentag möchten die beiden Frauen ehrenamtlich arbeiten?

    Frage 11: Wie möchten sie normalerweise zu ihrem Einsatzort kommen?

    Frage 12: Welche Aufgaben übernehmen Julia und Sandra bis zu ihrem nächsten Treffen?

    Übung B: Richtig oder falsch?

    Entscheide, ob die Aussagen richtig oder falsch sind. Verbessere die falschen Aussagen.

    Aussage 1: Julia und Sandra kennen sich aus einem Sprachkurs.

    Aussage 2: Julia möchte zunächst regelmäßig Geld spenden.

    Aussage 3: Sandra verdient sehr viel Geld und möchte deshalb monatlich 100 Euro spenden.

    Aussage 4: Sandra möchte besonders Familien und ältere Menschen unterstützen, die wenig Geld haben.

    Aussage 5: Julia interessiert sich besonders für die Unterstützung obdachloser Menschen.

    Aussage 6: Die beiden Frauen recherchieren während ihres Gesprächs im Internet.

    Aussage 7: Julia und Sandra entscheiden sich sofort dafür, eine eigene Hilfsorganisation zu gründen.

    Aussage 8: Julia könnte ungefähr 30 Euro im Monat spenden.

    Aussage 9: Die beiden Frauen haben beschlossen, jeden Mittwoch drei Stunden zu helfen.

    Aussage 10: Julia schreibt eine E-Mail an die Bahnhofsmission.

    Übung C: Ergänze die passenden Wörter.

    Verwende diese Wörter: ehrenamtlich – Geldspende – Tafel – Bedürftige – Einsatzzeiten – Spendenaktion – Kompromiss – Organisation – Lebensmittel – engagieren

    Satz 1: Ich möchte mich sozial __________, weil ich anderen Menschen helfen will.

    Satz 2: Wer freiwillig und ohne Bezahlung arbeitet, ist __________ tätig.

    Satz 3: Die __________ unterstützt armutsbetroffene Menschen mit Lebensmitteln.

    Satz 4: Menschen, die dringend Hilfe brauchen, bezeichnet man auch als __________.

    Satz 5: Julia möchte eine monatliche __________ leisten.

    Satz 6: Wir müssen noch nachfragen, welche __________ für freiwillige Helfer möglich sind.

    Satz 7: Im Sportverein könnten wir eine __________ organisieren.

    Satz 8: Bei der Tafel werden gespendete __________ sortiert und verteilt.

    Satz 9: Wir sollten eine passende __________ finden, bevor wir uns anmelden.

    Satz 10: Wenn wir unterschiedliche Vorstellungen haben, müssen wir einen __________ finden.

    Übung D: Grammatik – Konjunktiv II

    Ergänze die passende Form von „können“, „haben“, „sein“ oder „werden“.

    Satz 1: __________ du Lust, dich gemeinsam mit mir ehrenamtlich zu engagieren?

    Satz 2: Wir __________ am Samstag bei der Tafel mithelfen.

    Satz 3: Ich __________ lieber meine Zeit spenden als Geld.

    Satz 4: __________ es für dich in Ordnung, wenn wir samstags helfen?

    Satz 5: Vielleicht __________ wir auch eine Spendenaktion organisieren.

    Satz 6: An deiner Stelle __________ ich zuerst die Hilfsorganisation kontaktieren.

    Satz 7: __________ du am Samstagvormittag drei Stunden Zeit?

    Satz 8: Es __________ schön, wenn wir gemeinsam etwas Gutes tun könnten.

    Übung E: Verbinde die Sätze.

    Verbinde die beiden Sätze mit der angegebenen Konjunktion. Achte auf die Wortstellung.

    Satz 1: Sandra möchte ehrenamtlich helfen. Sie verdient nicht besonders viel Geld. (weil)

    Satz 2: Wir haben am Samstag Zeit. Wir können bei der Tafel mithelfen. (wenn)

    Satz 3: Julia möchte Geld spenden. Sie möchte auch persönlich mithelfen. (obwohl)

    Satz 4: Sandra freut sich. Julia möchte sich ebenfalls sozial engagieren. (dass)

    Satz 5: Die Organisation braucht freiwillige Helfer. Wir melden uns dort an. (wenn)

    Satz 6: Wir unterstützen die Bahnhofsmission. Wir möchten Menschen in Not helfen. (weil)

    Übung F: Formuliere höflicher.

    Verwende den Konjunktiv II oder eine andere höfliche Formulierung.

    Satz 1: Wir helfen am Samstag bei der Tafel.

    Satz 2: Du musst bei der Bahnhofsmission anrufen.

    Satz 3: Wir spenden jeden Monat 30 Euro.

    Satz 4: Ich will lieber ehrenamtlich arbeiten.

    Satz 5: Du informierst dich über die Einsatzzeiten.

    Satz 6: Wir organisieren eine Spendenaktion.

    Übung G: Bringe den Dialog in die richtige Reihenfolge.

    Ordne die Aussagen so, dass ein sinnvolles Gespräch entsteht.

    A. Gute Idee! Dann schreibe ich morgen eine E-Mail dorthin.

    B. Ich würde mich gern ehrenamtlich engagieren. Hättest du Lust mitzumachen?

    C. Am Samstagvormittag hätte ich ungefähr drei Stunden Zeit.

    D. Ja, sehr gern! Welche Organisation möchtest du unterstützen?

    E. Das passt mir auch. Dann sollten wir uns nach den Einsatzzeiten erkundigen.

    F. Vielleicht könnten wir bei der Tafel helfen.

    G. Das klingt interessant. Wann hättest du denn Zeit?

    Übung H: Fehler korrigieren

    In jedem Satz befindet sich mindestens ein grammatischer Fehler. Schreibe die Sätze richtig.

    Satz 1: Ich möchte ehrenamtlich helfen, weil ich verdiene nicht viel Geld.

    Satz 2: Wir könnten am Samstag zusammen zu helfen.

    Satz 3: Wenn wir haben Zeit, können wir bei der Tafel mitarbeiten.

    Satz 4: Ich würde lieber spenden meine Zeit.

    Satz 5: Obwohl Julia möchte Geld spenden, möchte sie auch persönlich helfen.

    Satz 6: Wir haben beschlossen, dass wir helfen jeden Samstag.

    Satz 7: Sandra hat vor, bei einer Hilfsorganisation mithelfen.

    Satz 8: Ich engagiere mich, um ich kann Menschen unterstützen.

    Übung I: Eigene Sätze schreiben

    Schreibe zu jeder Situation mindestens einen passenden Satz auf B1-Niveau.

    Situation 1: Du möchtest deiner Bekannten vorschlagen, gemeinsam bei einer Hilfsorganisation mitzuhelfen.

    Situation 2: Deine Bekannte schlägt eine monatliche Spende von 50 Euro vor, aber du kannst dir das nicht leisten.

    Situation 3: Du würdest lieber Menschen persönlich helfen, statt Geld zu spenden. Begründe deine Meinung höflich.

    Situation 4: Deine Bekannte möchte montags helfen, aber du hast keine Zeit. Schlage einen anderen Termin vor.

    Situation 5: Du möchtest wissen, welche Hilfsorganisationen es in deiner Stadt gibt.

    Situation 6: Du möchtest klären, wie ihr zum Einsatzort kommen könnt.

    Situation 7: Du möchtest eine Spendenaktion organisieren, aber deine Bekannte findet den Aufwand zu groß. Suche einen Kompromiss.

    Situation 8: Du möchtest vorschlagen, zuerst die Tafel und die Bahnhofsmission zu kontaktieren.

    Übung J: Schreibaufgabe B1

    Deine Bekannte hat dir eine Nachricht geschrieben:

    Hallo! Ich habe mir überlegt, dass ich mich gern sozial engagieren würde. Vielleicht könnten wir gemeinsam Menschen in Not unterstützen. Ich weiß aber noch nicht, ob wir lieber Geld spenden oder ehrenamtlich helfen sollten. Hast du eine Idee? Wir könnten nächste Woche einen Plan machen. Was meinst du?

    Schreibe eine Antwort mit ungefähr 80 bis 100 Wörtern. Gehe auf folgende Punkte ein:

    Punkt 1: Welche Menschen möchtest du unterstützen?

    Punkt 2: Möchtest du lieber Geld spenden oder persönlich mithelfen?

    Punkt 3: Welche Hilfsorganisation oder welche eigene Aktion schlägst du vor?

    Punkt 4: Wie viel Zeit oder Geld könntest du investieren?

    Punkt 5: Wann könntet ihr euch treffen, um alles genauer zu besprechen?

    Übung K: Sprechaufgabe – Gemeinsam etwas planen

    Stell dir vor, du bist in einer mündlichen B1-Prüfung.

    Du und deine Gesprächspartnerin kennt euch aus einem gemeinsamen Sportkurs. Ihr möchtet euch sozial engagieren und Menschen in Not unterstützen.

    Besprecht gemeinsam diese Punkte:

    Punkt 1: Welche Menschen möchtet ihr unterstützen?

    Punkt 2: Möchtet ihr Geld spenden, Sachspenden sammeln oder persönlich mithelfen?

    Punkt 3: Möchtet ihr euch einer bestehenden Hilfsorganisation anschließen oder lieber selbst eine Aktion organisieren?

    Punkt 4: Welche Organisationen kommen infrage?

    Punkt 5: Wie viel Zeit und Geld könnt ihr jeweils investieren?

    Punkt 6: An welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten möchtet ihr helfen?

    Punkt 7: Wie kommt ihr zum Einsatzort?

    Punkt 8: Wer übernimmt welche Aufgaben bei der Vorbereitung?

    Punkt 9: Wie könnt ihr weitere Menschen für euer Vorhaben begeistern?

    Versuche, nicht nur deine eigenen Vorschläge zu erklären, sondern auch nach der Meinung deiner Gesprächspartnerin zu fragen. Reagiere auf ihre Ideen, begründe deine Meinung und findet gemeinsam eine Lösung.

    Am Ende eures Gesprächs solltet ihr eine konkrete Vereinbarung treffen.

    Musterlösungen zu den Übungen

    Du möchtest deine Antworten kontrollieren und überprüfen, ob du die Aufgaben richtig gelöst hast?

    Zu diesem Artikel gibt es einen separaten Artikel mit den vollständigen Musterlösungen zu allen Übungen. Der Artikel ist passwortgeschützt.

    Für meine Schülerinnen und Schüler: Du erhältst das Passwort kostenlos von mir.

    Für alle anderen: Du kannst das Passwort für einmalig 0,50 € über PayPal erwerben.

    So kannst du zunächst selbstständig üben und anschließend deine Antworten mit den Musterlösungen vergleichen.

    Mehr Dialoge? Entdecke „Entspannt zu B1“!

    Du möchtest noch mehr Dialoge lesen und dabei deinen deutschen Wortschatz erweitern?

    Dann entdecke meinen Sprachkurs „Entspannt zu B1“!

    In einem fortlaufenden Roman begegnest du lebendigen Figuren und erlebst mit ihnen zahlreiche Alltagssituationen. Durch natürliche Gespräche lernst du neue Wörter und Redewendungen im Zusammenhang kennen.

    Du kannst deinen Wortschatz erweitern, wichtige Grammatik wiederholen, dein Leseverständnis verbessern und dich Schritt für Schritt auf Gespräche im Alltag sowie auf die B1-Prüfung vorbereiten.

    Deutsch lernen kann spannend und gleichzeitig entspannt sein!

    Thank you for subscribing!

    Please check your email to confirming your subscription.


    Kommentare

    Schreibe einen Kommentar

    Entdecke mehr von POLYGLOT MONA

    Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

    Weiterlesen