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  • Meine Wohn-Odyssee – von Zimmer zu Zimmer und zurück ins Auto

    Warum ich trotz eigenem Tiny House seit Monaten kein festes Zuhause habe

    Eigentlich besitze ich ein eigenes Haus, mein eigenes kleines Tiny House, und trotzdem ziehe ich seit Monaten von einer Unterkunft zur nächsten.

    Ich habe sogar einen ganzen Monat in meinem Suzuki Swift gelebt und bin immer wieder auf der Suche nach einer bezahlbaren, möglichst ruhigen Übernachtungsmöglichkeit.

    Wie konnte es dazu kommen?

    Warum wohne ich nicht einfach in meinem Tiny House?

    Und wann werde ich endlich wieder ein dauerhaftes Zuhause haben?

    Möchtest du meine Erlebnisse ausführlicher verfolgen?

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    Die regulär verfügbaren Ausgaben reichen momentan bis einschließlich Juni 2026.

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    Mein Tiny House und der geplatzte Traum vom Tegernsee

    2025 ließ ich mir mein eigenes Tiny House bauen.

    Ich hatte einen wunderschönen Plan: ein kleines Haus, wenig laufende Kosten, mehr Unabhängigkeit und endlich ein Zuhause, in dem ich langfristig bleiben kann.

    Zunächst fand ich einen Stellplatz am Tegernsee.

    Das Grundstück gehörte allerdings einer Erbengemeinschaft.

    Zwei Söhne besaßen gemeinsam 50 Prozent, ihre Mutter die anderen 50 Prozent.

    Leider war die Mutter mit meinem Tiny House nicht einverstanden.

    Da sie in der Familie sehr dominant auftrat, setzte sie sich schließlich durch.

    Ende Oktober 2025 musste ich den Stellplatz deshalb wieder verlassen.

    Damit begann meine Wohn-Odyssee.

    Ein neuer Stellplatz mit WG-Zimmer – und unerwarteten Problemen

    Anschließend fand ich ein Grundstück, auf dem ich mein Tiny House abstellen konnte.

    Zusätzlich hatte ich ein WG-Zimmer mit eigener Dusche und Waschmaschinenanschluss.

    Die Toilette durfte ich in der Werkstatt des Vermieters benutzen.

    Das klang zunächst nach einer guten Übergangslösung.

    Allerdings befand sich unmittelbar neben dem Grundstück eine Pizzeria.

    Deren Gäste parkten nicht nur auf dem vorgesehenen Parkplatz, sondern teilweise auch auf dem Privatgrundstück meines Vermieters.

    Dabei liefen sie direkt an meinem Tiny House vorbei.

    Einmal stolperte nachts sogar ein betrunkener Mann auf meiner Terrasse und rutschte aus.

    Offenbar wollte er aus Neugier in mein Tiny House schauen und hatte nicht damit gerechnet, dass jemand darin wohnte.

    Solche Situationen empfinde ich als erhebliche Verletzung meiner Privatsphäre.

    Ein weiteres Problem entstand, als die Werkstatt plötzlich verschlossen war.

    Ich hatte keinen Schlüssel erhalten und konnte deshalb nicht mehr auf die Toilette.

    Als ich stattdessen die Toilette der Studenten-WG benutzen wollte, ließ sich die Eingangstür zunächst nicht öffnen.

    Ich musste so lange klopfen, bis mir jemand öffnete.

    Anschließend stellte ich fest, dass die Toilette derart verschmutzt war, dass ich sie erst reinigen musste.

    Ich hatte damals den Verdacht, dass mein Vermieter möglicherweise darauf spekulierte, ich würde die Gemeinschaftstoilette regelmäßig selbst putzen.

    Schließlich ließ er normalerweise einmal im Monat eine Reinigungskraft für 50 Euro kommen und wusste, dass mir Sauberkeit sehr wichtig ist.

    Ob meine Vermutung richtig war, weiß ich natürlich nicht.

    Nachdem ich zweimal die nächtlichen Ruhestörungen und außerdem die Toilettensituation angesprochen hatte, erhielt ich überraschend die Kündigung.

    Als Begründung führte mein Vermieter an, dass er sich nicht sicher sei, ob er seine Miete bekommen würde.

    Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Die Miete war immer pünktlich eingegangen, ein Dauerauftrag war eingerichtet, eine Barkaution hatte er ebenfalls erhalten und mein Vater hatte zusätzlich eine Bürgschaft übernommen.

    Möglicherweise spielte auch mein Stromverbrauch von mehr als 100 Euro eine Rolle.

    Schließlich arbeitete ich täglich viele Stunden am MacBook in meinem Tiny House.

    Vielleicht war es ihm aber auch einfach unangenehm, dass er die Probleme mit den Pizzeriagästen nicht lösen konnte.

    Was tatsächlich ausschlaggebend war, weiß ich nicht.

    Jedenfalls musste ich erneut umziehen.

    Dezember 2025 bis Juni 2026: Mein WG-Zimmer in Apfeldorf bei Schongau

    Zum 6. Dezember 2025 fand ich ein WG-Zimmer in Apfeldorf bei Schongau.

    Auch mein Tiny House konnte ich dort abstellen.

    Im Winter funktionierte diese Wohnlösung einigermaßen.

    Allerdings feierte der damals 18-jährige Sohn der Familie an manchen Wochenenden so laut, dass an Schlaf kaum zu denken war.

    Zweimal übernachtete ich deshalb lieber im Auto.

    Im Frühling wurde die Situation zunehmend schwieriger.

    Bei steigenden Temperaturen wollte ich nachts mein Fenster gekippt lassen.

    Gleichzeitig richtete mein Vermieter in seiner Garage eine Hobbywerkstatt ein.

    Dort liefen unter anderem Kompressoren, Staubsauger und Automotoren.

    Teilweise wurden Arbeiten unmittelbar im Carport zwischen Garage und meinem Tiny House durchgeführt.

    Manchmal begann der Lärm bereits um 7:30 Uhr morgens.

    Auch abends wurde es häufig nicht ruhig.

    Laute Gespräche, zuschlagende Autotüren und nächtliche Heimkehrer störten meinen Schlaf.

    Gelegentlich wurde ich gegen 23 Uhr geweckt, manchmal erst um zwei Uhr nachts.

    Bei gekipptem Fenster hört man solche Geräusche besonders deutlich.

    Warum nächtlicher Lärm für mich ein gesundheitliches Problem ist

    Vielleicht fragen sich manche Leser, warum ich auf solche Geräusche so empfindlich reagiere.

    Der Grund liegt in meiner gesundheitlichen Situation.

    Ich habe eine Erkrankung, bei der unter anderem die Regulierung meiner Herzfrequenz beeinträchtigt ist.

    Außerdem nehme ich Medikamente, durch die ich sehr tief schlafe.

    Wenn ich plötzlich aus diesem Schlaf gerissen werde, kann mein Körper extrem reagieren.

    Mein Herz schlägt dann nicht einfach nur etwas schneller, sondern beginnt regelrecht zu rasen.

    Es kann eine halbe Stunde oder länger dauern, bis sich mein Herzschlag wieder beruhigt.

    Das fühlt sich panikartig an und ist für mich ausgesprochen belastend.

    Eine ruhige Schlafumgebung ist für mich deshalb kein Luxus, sondern eine gesundheitliche Notwendigkeit.

    Da ich mich wegen der Geräusche aus der Hobbywerkstatt auch tagsüber kaum noch ausruhen konnte, entschied ich mich schließlich, das Wohnverhältnis zum Juli 2026 zu beenden.

    Sieben Jahre Leben im Auto – vom Škoda Fabia bis zum Škoda Enyaq

    Das Leben im Auto ist für mich übrigens nichts Neues.

    Bevor ich mein Tiny House bauen ließ, hatte ich bereits ungefähr sieben Jahre lang fast ausschließlich in meinen Autos gelebt.

    Angefangen habe ich mit einem Škoda Fabia.

    Danach folgte ein Škoda Kodiaq.

    Schließlich fuhr ich einen Škoda Enyaq.

    Ich weiß also aus langjähriger Erfahrung, wie es ist, auf wenigen Quadratmetern zu leben, unterwegs zu schlafen und seinen Alltag ohne feste Wohnung zu organisieren.

    Mein Tiny House sollte deshalb eigentlich der nächste Schritt sein.

    Ich wollte weiterhin minimalistisch und unabhängig leben, aber endlich ein festes Zuhause mit einem richtigen Bett, eigener Küche, eigenem Badezimmer und einem zuverlässigen Rückzugsort haben.

    Dass ich 2026 wieder im Auto wohnen würde, hatte ich mir bei der Planung meines Tiny Houses allerdings nicht vorgestellt.

    Juli 2026: Ein ganzer Monat im Suzuki Swift

    Im Juli lebte ich tatsächlich wieder einen ganzen Monat in meinem Auto.

    Nicht in einem geräumigen Wohnmobil und auch nicht in einem ausgebauten Campingbus.

    Sondern in meinem Suzuki Swift!

    Mein Suzuki ist ein Leasingfahrzeug, das ich Ende März 2026 bekommen habe.

    Laut Leasingvertrag sind jährlich 10.000 Kilometer vorgesehen.

    Darüber hinaus gefahrene Kilometer muss ich zusätzlich bezahlen.

    Ende Oktober zeigt mein Kilometerzähler aber bereits ungefähr 9.500 Kilometer an!

    Bis zum Ende des ersten Leasingjahres im März 2027 sind es also noch mehrere Monate.

    Das ist natürlich schwierig, wenn man häufig zwischen verschiedenen Unterkünften, Arbeitsorten und Terminen unterwegs ist.

    Besonders auf dem Land ist man oft auf ein Auto angewiesen.

    In manchen Dörfern fahren Busse nur selten.

    Wer einkaufen, zur Arbeit, zu Veranstaltungen oder zum nächsten Bahnhof möchte, kann nicht immer einfach öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

    Deshalb versuche ich, meine Fahrten möglichst sinnvoll miteinander zu verbinden und möglichst viele Strecken mit der Bahn zurückzulegen.

    Denn jeder zusätzliche Kilometer kann mich am Ende Geld kosten.

    Aus dem Traumhaften Tiny House Tagebuch wird Monas Münchner Mosaik

    Mit meinem Auszug aus Apfeldorf und dem Beginn meines erneuten Lebens im Auto veränderte sich im Juli 2026 auch mein Tagebuch.

    Bis einschließlich Juni hatte ich meine Erlebnisse im Traumhaften Tiny House Tagebuch festgehalten.

    Doch da ich vorerst nicht mehr in meinem Tiny House wohnte, brauchte mein Tagebuch einen neuen Namen.

    Seit Juli 2026 heißt es deshalb Monas Münchner Mosaik.

    Darin dokumentiere ich weiterhin meinen Alltag, meine Erlebnisse, Ausflüge, Begegnungen und natürlich auch meine wechselnden Wohnsituationen.

    Der neue Name soll allerdings nicht für immer bleiben.

    Sobald ich wieder dauerhaft in meinem eigenen Tiny House wohne, wird auch mein Traumhaftes Tiny House Tagebuch zurückkehren.

    Bis dahin sammle ich die vielen kleinen und großen Mosaiksteine meines Lebens zwischen München, Oberbayern und meinen verschiedenen Unterkünften.

    Eine vorübergehende Wohnung in München

    Nach meinem Monat im Auto bot mir ein Freund an, vorübergehend seine Wohnung in München zu nutzen.

    Er selbst wollte sie nur ein- bis zweimal monatlich benutzen.

    Das war zunächst eine große Hilfe, denn eine eigene Wohnung in München hätte ich mir mit meiner Rente kaum leisten können.

    Allerdings war die Wohnung vollständig mit seinen persönlichen Gegenständen eingerichtet.

    Außerdem konnte es passieren, dass er sehr kurzfristig ankündigte, am nächsten Tag zu kommen.

    Dann musste ich meine Pläne ändern, meine Sachen zusammenpacken und München verlassen.

    Mit meinem kleinen Suzuki Swift kann ich nicht einfach irgendwo mitten in München übernachten, wie es vielleicht mit einem Wohnmobil möglich wäre.

    Besonders unangenehm empfand ich außerdem, dass mein Freund während seiner Aufenthalte meine Sachen kontrollierte, fotografierte und anschließend Erklärungen von mir verlangte, ohne zunächst konkret zu sagen, was ihn störte.

    Ich fühlte mich zunehmend unwohl.

    Deshalb schlug ich schließlich vor, das Wohnverhältnis zu beenden.

    Als Alternative bot ich ihm an, nur noch einmal wöchentlich zum Duschen und Wäschewaschen zu kommen und dafür monatlich 100 Euro als Kostenbeteiligung zu bezahlen.

    Das wollte er jedoch nicht.

    Also ging meine Wohnungssuche weiter.

    Buchloe: Nach zwei Tagen gekündigt – und am nächsten Tag durfte ich doch bleiben

    Anschließend fand ich ein Zimmer bei einer alleinerziehenden Mutter in Buchloe.

    Wir schlossen einen Mietvertrag über sechs Monate.

    Eigentlich hoffte ich, damit endlich für eine Weile eine feste Unterkunft zu haben.

    Doch bereits in den ersten beiden Tagen entstanden Spannungen wegen zwei alltäglicher Fragen.

    Die erste betraf das WLAN.

    Zwar habe ich bei der Telekom einen Mobilfunkvertrag mit unbegrenztem Datenvolumen, doch in manchen Häusern ist der Empfang wegen der dicken Wände sehr schlecht.

    Für gewöhnliche Internetaktivitäten würde die Verbindung meistens noch ausreichen, aber für meinen Onlineunterricht und meine Livestreams brauche ich eine wesentlich stabilere Verbindung.

    Schließlich unterrichte ich täglich ungefähr drei Stunden online.

    Auf dem Screenshot mit den WLAN-Zugangsdaten, den mir meine Vermieterin geschickt hatte, war der Netzwerkname nicht erkennbar.

    Deshalb hatte ich versehentlich das falsche Netzwerk ausgewählt und musste nachfragen.

    Meine zweite Frage betraf drei verstopfte Waschbecken.

    Ich wollte lediglich wissen, ob Abflussreiniger vorhanden sei oder ob ich welchen besorgen sollte.

    Meine Vermieterin reagierte darauf sehr abweisend.

    Sie erklärte, dass sie mit ihren Kindern bereits genug zu tun habe und sich nicht zusätzlich um mich kümmern könne.

    Schließlich wurde die Situation laut, die Kinder reagierten ebenfalls aufgeregt und meine Vermieterin kündigte mir.

    Und das bereits nach zwei Tagen!

    Am nächsten Tag erklärte sie allerdings, dass sie überreagiert habe und ich doch bleiben könne.

    Inzwischen hatte ich jedoch bereits eine sehr günstige dreimonatige Unterkunft in München in Aussicht.

    Außerdem lag Buchloe für meine regelmäßigen Wege ohnehin ziemlich ungünstig.

    Deshalb entschied ich mich, nicht zu bleiben.

    Dezember 2026 bis Februar 2027: Ein echter Jackpot in München!

    Bei meiner erneuten Wohnungssuche entdeckte ich schließlich ein Angebot, das sich fast zu schön anhörte, um wahr zu sein.

    Eine Frau wird für drei Monate ins Ausland gehen und vermietet während dieser Zeit ihre komplette Wohnung in München.

    Und was für eine Wohnung!

    Sehr ordentlich, tatsächlich in München gelegen und mit guter Anbindung an U-Bahn und S-Bahn.

    Das Beste ist allerdings der Preis.

    Für das, was die Vermieterin verlangt, ist die Wohnung ein absoluter Spottpreis!

    Ein richtiger Jackpot!

    Vom 1. Dezember 2026 bis zum 28. Februar 2027 kann ich dort wohnen.

    Nach all den schwierigen Wohnsituationen freue ich mich besonders darauf, für drei Monate eine komplette Wohnung für mich zu haben.

    Und das, ohne ständig überlegen zu müssen, wann ich das nächste Mal meine Sachen zusammenpacken soll.

    Jetzt musste ich nur noch die Wochen bis Ende November überbrücken.

    Ende Oktober bis Ende November: Zwischenlösungen und neue Hoffnung

    Über das Schwarze Brett meiner Kirche hatte ich bereits Indira kennengelernt, bei der ich normalerweise zweimal pro Woche übernachten kann.

    Allerdings steht diese Möglichkeit zwischen dem 31. Oktober und dem 8. November nicht zur Verfügung.

    Deshalb veröffentlichte ich noch einmal eine Suchanzeige auf Facebook.

    Darin erklärte ich, dass ich bis zu 15 Euro pro Nacht als Kostenbeteiligung bezahlen und zusätzlich ungefähr eine Stunde täglich im Haushalt helfen könnte.

    Auch Tierbetreuung, Kinderbetreuung oder Nachhilfe wären für mich möglich.

    Mit ungefähr 1.100 Euro Erwerbsminderungsrente im Monat kann ich schließlich nicht einfach ein Hostelzimmer für 30 Euro pro Nacht bezahlen.

    Das wären bei 30 Nächten bereits 900 Euro!

    Glücklicherweise ergab sich über eine frühere Schulfreundin eine wunderbare Möglichkeit.

    Sie hat bei ihrer Bar und Diskothek im Altmühltal eine Mitarbeiterwohnung, die momentan leer steht.

    Vom 31. Oktober bis zum 8. November 2026 darf ich dort wohnen.

    Damit ist die erste Lücke geschlossen!

    Für die anschließenden drei Wochen vom 8. bis zum 30. November habe ich ebenfalls etwas in Aussicht.

    Eine Frau zieht aus ihrem Haus aus und ist gerade dabei, ihre Sachen auszuräumen und auszusortieren.

    Sie hat ein Dachgeschosszimmer, in dem ich möglicherweise vorübergehend wohnen könnte.

    Im Gegenzug könnte ich ihr beim Ausräumen und Aussortieren helfen.

    Am kommenden Donnerstag habe ich einen Besichtigungstermin.

    Dann werden wir sehen, ob wir uns einig werden.

    Falls es nicht klappt, kann ich zumindest für einzelne Nächte wieder bei Indira übernachten.

    Bei ihr werde ich auch in der kommenden Woche mehrere Tage verbringen, weil ich an drei Tagen Veranstaltungen meiner Kirche besuche.

    Dafür ist es natürlich besonders praktisch, direkt in München eine Übernachtungsmöglichkeit zu haben.

    Wenn alles wie erhofft funktioniert, hätte ich damit endlich eine lückenlose Unterkunft bis zum 28. Februar 2027.

    Und danach?

    Hoffentlich geht es dann mit dem Umbau meines Tiny Houses so weit voran, dass das Ende meiner Wohn-Odyssee langsam in Sicht kommt!

    Und wo steht eigentlich mein Tiny House?

    Mein Tiny House steht momentan auf einem umzäunten Parkplatz, auf dem auch Wohnmobile abgestellt werden.

    Der Platz ist ausschließlich zum Parken beziehungsweise Abstellen gedacht.

    Dauerhaft darin wohnen darf ich dort nicht.

    Für sechs Monate bezahle ich monatlich 60 Euro.

    Das ist für mich eine gute Zwischenlösung.

    Das Tiny House steht dort geschützt und kann bleiben, bis die Baufirma Zeit für den notwendigen Umbau hat.

    Sobald die Arbeiten beginnen können, kann die Firma mein Tiny House dort abholen.

    Außerdem ist es ja weiterhin mein eigenes kleines Haus!

    Ich kann dort Sachen unterbringen und beispielsweise meine Wäsche aufhängen, wenn ich anderswo keine Möglichkeit zum Trocknen habe oder mir die Benutzung eines Wäschetrockners zu teuer ist.

    Das ist praktisch, denn mit ständig wechselnden Unterkünften ist auch das Wäschewaschen nicht immer einfach.

    Den Parkplatz habe ich bewusst in derselben Gegend gesucht, in der mein Tiny House vorher stand.

    Außerdem unterrichte ich in dieser Region einmal wöchentlich im Nachhilfestudio STUDIO8.

    Deshalb bin ich ohnehin regelmäßig dort unterwegs.

    Warum ich nicht einfach irgendwo in Bayern wohnen kann

    Bei meiner Wohnungssuche kommt es nicht nur auf den Preis an.

    Auch die Lage ist entscheidend.

    Meine Nachhilfearbeit befindet sich westlich von München.

    Dort steht außerdem mein Tiny House.

    Gleichzeitig habe ich wichtige Verpflichtungen in München.

    Eine Unterkunft östlich von München wäre für mich deshalb ausgesprochen ungünstig.

    Je nach Wohnort und Verkehrsverbindung könnte eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meiner Arbeit bis zu vier Stunden dauern.

    Und dabei sind mögliche Zugverspätungen oder verpasste Anschlüsse noch nicht berücksichtigt!

    Deshalb suche ich möglichst im Westen von München beziehungsweise entlang geeigneter Bahnverbindungen.

    Dasselbe gilt später für meinen endgültigen Tiny-House-Stellplatz.

    Ich möchte nicht ständig stundenlang unterwegs sein und gleichzeitig mein begrenztes Kilometerkontingent beim Leasingauto überschreiten.

    Warum mein Tiny House noch umgebaut werden muss

    Obwohl ich bereits ein Tiny House besitze, kann ich noch nicht einfach auf irgendein Grundstück ziehen und dort dauerhaft wohnen.

    Für meine geplante dauerhafte Wohnnutzung müssen noch einige bauliche und baurechtliche Fragen geklärt werden.

    Ein wichtiges Thema ist die Raumhöhe.

    Wegen der Dachschräge und des eingezogenen Dachbodens ist in meinem Tiny House bislang nicht auf ausreichend großer Fläche eine lichte Höhe von 2,20 Metern vorhanden.

    Nach meinen bisherigen Informationen muss für mein Vorhaben geklärt werden, wie die erforderliche Raumhöhe erreicht werden kann.

    Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, auf welchem Anteil der Grundfläche die vorgeschriebene Höhe vorhanden sein muss.

    Außerdem benötige ich ein vollständiges Badezimmer mit Dusche, WC und Waschbecken.

    Auch eine fest eingebaute Küche mit Herd, Spüle, Wasserzu- und -ablauf sowie Kühlschrank ist vorgesehen.

    Hinzu kommt eine geeignete fest installierte Heizung.

    Momentan benutze ich ein bewegliches Infrarot-Heizpanel.

    Ich muss noch klären, ob es ausreicht, dieses Panel dauerhaft an der Wand zu montieren, oder ob ich eine andere Heizlösung benötige.

    Eventuell wäre eine Klimaanlage mit Heizfunktion eine Möglichkeit.

    Welche Anforderungen genau gelten, muss für mein konkretes Tiny House und den späteren Standort noch abschließend geklärt werden.

    Mein Vater hat mir angeboten, mich bei den Umbaukosten finanziell zu unterstützen.

    Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

    Die Baufirma wird voraussichtlich im Januar oder Februar 2027 mit dem Umbau beginnen.

    Zweimal muss mein Tiny House noch transportiert werden

    Zum Glück benötige ich für meine zukünftigen Umzüge keinen klassischen Möbeltransporter.

    Meine Möbel können nämlich direkt im Tiny House mitreisen!

    Sie werden dafür entsprechend verstaut und mit Gurten gesichert.

    Durch die Dachschrägen lässt sich der vorhandene Raum gut zum Verstauen nutzen, wobei natürlich alles ausreichend gegen Verrutschen und Umherfliegen gesichert werden muss.

    Einen zusätzlichen Möbeltransporter brauche ich deshalb nicht.

    Allerdings muss mein Tiny House noch zweimal transportiert werden.

    Zunächst geht es vom jetzigen umzäunten Parkplatz zur Baufirma, die den Umbau durchführen wird.

    Anschließend muss das umgebaute Tiny House von dort zu dem Grundstück gebracht werden, das ich hoffentlich im Frühjahr 2027 finde.

    Diese Transporte sind natürlich nicht kostenlos.

    Ich muss die Arbeitsstunden des Bauunternehmers und das benötigte Mietfahrzeug bezahlen.

    Dafür wird ein BMW X5 eingesetzt, dessen Miete fast 500 Euro pro Tag kostet.

    Hinzu kommen die eigentlichen Umbaukosten.

    Mit meiner Erwerbsminderungsrente von ungefähr 1.100 Euro monatlich muss ich deshalb genau überlegen, wofür ich mein Geld ausgebe.

    Mein Ziel: ein erschlossenes Grundstück für mein Tiny House

    Sobald mein Tiny House entsprechend umgebaut ist, möchte ich ein geeignetes Grundstück pachten.

    Bei manchen Stellplatzangeboten liegen die Pachtkosten ungefähr bei einem Euro pro Quadratmeter monatlich, zuzüglich Nebenkosten.

    Wichtig ist, dass das Grundstück erschlossen ist und die notwendigen Anschlüsse vorhanden sind.

    Außerdem muss die dauerhafte Wohnnutzung meines Tiny Houses dort baurechtlich zulässig sein.

    Dann könnte ich mein Haus endlich aufstellen, anschließen und tatsächlich darin wohnen.

    Am liebsten wäre mir ein Grundstück, von dem aus ich München innerhalb einer Stunde mit dem Zug erreichen kann.

    Ob das finanziell und geografisch realistisch ist, weiß ich allerdings noch nicht.

    Warum mir die Verbindung nach München so wichtig ist

    Ein wesentlicher Teil meines Lebens spielt sich weiterhin in München ab.

    Ich engagiere mich in meiner Kirche, dem ICF München.

    Mittwochabends nehme ich dort an einer Ausbildung zur Gruppenleiterin teil.

    Diese Ausbildung möchte ich unbedingt fortsetzen.

    Sie ist mir nicht nur wegen meines Glaubens und meiner Gemeinde wichtig, sondern bietet mir auch wertvolle Erfahrungen für meine Tätigkeit als Nachhilfelehrerin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache.

    Außerdem helfe ich sonntags beim Aufbau für den Gottesdienst.

    Dafür muss ich bereits gegen 6:50 Uhr vor Ort sein.

    Wenn ich später außerhalb Münchens wohne, könnte es schwierig werden, sonntagmorgens so früh mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

    Vielleicht müsste ich deshalb irgendwann vom Aufbau- ins Abbauteam wechseln.

    Den Mittwochabend möchte ich dagegen auf jeden Fall beibehalten.

    Deshalb werde ich bei der Suche nach einem endgültigen Stellplatz nicht nur auf die Pachtkosten achten, sondern auch auf die Verkehrsverbindungen und die Fahrzeit mit Auto oder Bahn.

    Warum ich vorübergehend lieber befristet wohne

    Vielleicht fragen sich manche, weshalb ich nicht einfach eine langfristige Wohnung oder ein WG-Zimmer suche.

    Der wichtigste Grund ist mein Tiny House.

    Ich habe bereits viel Geld in dieses kleine Haus investiert und möchte es endlich dauerhaft bewohnen können.

    Deshalb wäre es wenig sinnvoll, jetzt eine langfristige Wohnung anzumieten, die ich nach wenigen Monaten wieder verlassen möchte.

    Mit meiner begrenzten Rente muss ich außerdem genau rechnen.

    Ich möchte mein Geld lieber für den notwendigen Umbau und meinen zukünftigen Stellplatz einsetzen.

    Die befristeten Unterkünfte sind deshalb für mich eine Übergangslösung.

    Dass diese Übergangsphase so lange dauern und mit so vielen Schwierigkeiten verbunden sein würde, hatte ich allerdings nicht erwartet.

    Mein Wunsch für 2027: endlich ankommen

    Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, kommt es mir tatsächlich wie eine Odyssee vor.

    Vom Stellplatz am Tegernsee über verschiedene WG-Zimmer, Apfeldorf bei Schongau, einen ganzen Monat im Suzuki Swift, vorübergehende Wohnungen und immer neue Übernachtungsmöglichkeiten ging es von einem Ort zum nächsten.

    Dabei wünsche ich mir eigentlich nichts Außergewöhnliches.

    Ich brauche kein großes Haus, keinen Luxus und keine teure Wohnung.

    Ich möchte nachts ruhig schlafen können, ohne durch laute Feiern, Werkstattarbeiten oder zuschlagende Autotüren aufgeschreckt zu werden.

    Ich möchte meine Arbeit am MacBook erledigen, meine Sprachkurse weiterentwickeln, Blogartikel schreiben, Videos produzieren und Zeit zum Lesen und Beten haben.

    Ich möchte meine Sachen nicht ständig einpacken müssen und meinen Alltag gestalten können, ohne immer wieder den nächsten Umzug zu organisieren.

    Und ich möchte Menschen zu mir einladen können, ohne jedes Mal überlegen zu müssen, ob das in meiner derzeitigen Unterkunft überhaupt möglich ist.

    Genau dafür habe ich mein Tiny House bauen lassen.

    Jetzt hoffe ich, dass der Umbau wie geplant stattfinden kann und ich im Frühjahr 2027 endlich einen geeigneten Stellplatz finde.

    Bis dahin heißt es weiterhin: Unterkünfte organisieren, Fahrten planen, Kilometer sparen, Wäschewaschmöglichkeiten finden und irgendwie alles miteinander vereinbaren.

    Aber immerhin habe ich ein Ziel vor Augen.

    Meine Wohn-Odyssee ist noch nicht zu Ende.

    Doch ich hoffe sehr, dass ihr letztes Kapitel bald beginnt: mein dauerhaftes Leben im eigenen Tiny House.

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