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    Flexibilität und Akzeptanz

    Flexibilität und Akzeptanz für mehr Glück im Leben

    Viele von uns kennen das:
    Wir akzeptieren nicht, sondern kämpfen verbissen. Gegen Ungerechtigkeiten, gegen das Gefühl „Warum immer ich?“. Manche ziehen vor Gericht, andere schreien im Straßenverkehr Menschen an, die ihnen die Vorfahrt nehmen. Wieder andere gehen jahrzehntelang in Therapie, weil sie an den Traumata der Vergangenheit festhalten.

    Auch ich habe diese Fehler gemacht. Doch irgendwann habe ich gesagt: Schluss damit. Ich akzeptiere, was nicht zu ändern ist. Und selbst wenn ich etwas verändern kann, beginnt der Weg immer mit der Akzeptanz des Hier und Jetzt.

    Kennt ihr Eckhart Tolles Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart? Ich lese es gerade – auf Englisch, The Power of Now. Ich werde dazu noch eine ausführliche Buchzusammenfassung machen, Kapitel für Kapitel, in sechs Sprachen. Aber das dauert. Bis dahin möchte ich euch in diesem Live – und in einem Blogartikel in sechs Sprachen – schon mal meine Gedanken mitgeben.

    Also: Sei dabei, sprich mit mir darüber. In der Videobeschreibung findet ihr alle Infos zu den Lives und Blogartikeln in sechs Sprachen. Und jetzt erzähle ich euch, wie Eckhart Tolle und die buddhistische Lehre das Thema Flexibilität und Akzeptanz sehen – und gebe euch konkrete Beispiele aus meinem eigenen Leben, damit ihr seht, wie man diese Tipps wirklich umsetzen kann.

    Flexibilität als Schlüssel zu mehr Glück

    Flexibilität bedeutet, innerlich beweglich zu bleiben, wenn sich das Leben anders entwickelt, als wir es geplant haben. Während meiner sieben Jahre im Auto habe ich das immer wieder erlebt: Als mein Skoda Fabia mit Dachzelt zu eng wurde, bin ich ohne Zögern auf einen SUV umgestiegen und habe mich dort neu eingerichtet. Auch Leihwagen gehörten zeitweise dazu – jedes Mal musste ich mich neu anpassen. Sogar während Corona habe ich einen Weg gefunden, meinen Lebensstil fortzuführen, obwohl alles geschlossen war: Mitten im Winter bin ich in Flüssen baden gegangen, um nicht jedes Mal 100 Kilometer zur Dusche im Autohof fahren zu müssen. Diese Anpassungsfähigkeit hat mir geholfen, mich frei statt eingeschränkt zu fühlen.

    Auch im Tiny House muss ich immer flexibel sein. Als mir mein Grundstück gekündigt wurde, hätte ich mich in Ärger verlieren können. Doch stattdessen habe ich sofort begonnen, Alternativen am Ammersee, Tegernsee oder anderswo in Bayern zu suchen. Flexibilität schenkt mir die Kraft, Lösungen zu finden – und das macht langfristig glücklicher, als an Unmöglichem festzuhalten.


    Akzeptanz bringt inneren Frieden

    Akzeptanz heißt nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet, die Realität so anzunehmen, wie sie ist. Im Auto musste ich oft akzeptieren, dass es kalt war. Statt stundenlang zu klagen, habe ich meinen -40-Grad-Schlafsack genutzt, vier Decken darübergelegt, Schneeanzug und Mütze angezogen und mir morgens das Eis aus den Haaren geklopft. Oft habe ich den ersten Schluck Wasser direkt aus einer Handvoll Schnee genommen, weil die Flaschen im Auto gefroren waren. Tagsüber bin ich so viel wie möglich spazieren gegangen und habe das Auto kurz vor dem Online-Unterricht aufgeheizt, damit es eine Stunde lang warm blieb. Es geht alles, wenn man nur will.

    Auch jetzt im Tiny House begleitet mich Akzeptanz. Mein Wasser trage ich mit Eimern zum Waschraum. Das ist anstrengend, aber ich beklage mich nicht. Ich nutze die Wege zum Nachdenken und akzeptiere, dass es im Moment so ist. Diese Haltung reduziert den Stress und bringt mich näher zum Glück.


    Von Ärger zu Gelassenheit – konkrete Alltagssituationen

    Statt Akzeptanz erleben viele Menschen das Gegenteil: Sie schreien Autofahrer an, die ihnen die Vorfahrt nehmen, oder ärgern sich über Staus und Baustellen. Früher war ich genauso. Doch heute nutze ich Staus, um etwas Interessantes zu hören, jemanden anzurufen oder kurz zu meditieren. Wenn ich einen Unfall sehe, bin ich einfach dankbar, dass ich selbst unverletzt bin.

    Auch Planänderungen sind ein gutes Beispiel. Im Auto fand ich oft keinen ruhigen Parkplatz. Anstatt zu verzweifeln, habe ich flexibel weitergesucht – manchmal war der zehnte Platz sogar schöner als der erste. Dasselbe erlebe ich beim Arbeiten an meinem Sprachkurs „Entspannt zu A1“. Die ursprüngliche Struktur habe ich mehrfach geändert. Durch diese Flexibilität ist ein besseres Konzept entstanden. Auch wenn ich aktuell erst beim ersten von zwölf Kapiteln bin, bin ich dankbar, dass ich durch Versuch und Irrtum („Learning by Doing“) den besten Weg der Darstellung und Zugänglichkeit gefunden habe.


    Übungen zu Flexibilität und Akzeptanz im Alltag

    Damit Flexibilität und Akzeptanz nicht nur schöne Worte bleiben, helfen kleine Rituale. Als ich noch im Auto gelebt habe, habe ich vor jeder Fahrt tief geatmet und ein Dankgebet gesprochen. Heute mache ich dasselbe bei meinen morgendlichen Spaziergängen. Dieser Atemanker bringt mich sofort ins Hier und Jetzt.

    Ein zweiter Schritt ist das Beobachten der Gedanken. Früher im Auto kam mir der Gedanke: „Ich bin nicht sicher.“ Mit der Zeit habe ich verstanden: Das war nur ein Gedanke, keine Wahrheit. In Wirklichkeit war ich sicher. Dasselbe gilt heute im Tiny House, wenn mir der Gedanke kommt: „Ich finde keine Ruhe.“ Indem ich den Gedanken hinterfrage, verliere ich Ärger und Angst.

    Besonders hilfreich ist mein Mini-Mantra: „Auch das darf da sein, alles ist okay, danke.“ Im Auto habe ich es gesagt, wenn es tagelang geregnet hat. Im Tiny House sage ich es, wenn nachts draußen Lärm ist. Jedes Mal spüre ich, wie der Widerstand nachlässt.

    Schließlich hilft das Anschauen einer Sache voller Dankbarkeit: Im Auto waren es Sonnenaufgänge am Strand von Teneriffa, heute sind es Latte Macchiato im Café oder Spaziergänge am See. Diese Momente bewusst wahrzunehmen, ist ein direkter Weg zum Glück.


    Flexibilität und Akzeptanz führen zu Glück im Hier und Jetzt

    Wenn wir flexibler werden, lösen wir starres Festhalten. Wenn wir akzeptieren, was ist, hören wir auf zu kämpfen. Beides schenkt uns Leichtigkeit und Resilienz. Ich habe es im Auto erlebt, wenn ich trotz Pannen einfach weitergefahren bin oder wenn ich Kriminellen begegnet bin und mir nichts passiert ist. Und ich erlebe es heute im Tiny House, wenn ich trotz nächtlichem Lärm am Morgen wieder am See entlang spaziere und die Schönheit genieße.

    Präsenz ist der Schlüssel: Glück entsteht nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Glück ist jetzt. Eckhart Tolle und die buddhistische Lehre betonen genau das – und meine Erfahrung bestätigt es.

    Fazit: Mit Flexibilität und Akzeptanz zu mehr Glück

    Flexibilität und Akzeptanz sind mehr als nur schöne Begriffe – sie sind Werkzeuge für ein erfülltes Leben. Ob im Auto oder im Tiny House: Meine Erfahrungen zeigen, dass innere Beweglichkeit und das Annehmen der Realität zu mehr Leichtigkeit, Resilienz und Glück führen.

    Wenn du dieses Thema vertiefen möchtest, findest du den Artikel in sechs Sprachen auf meinem Blog. Dort kannst du die Gedanken noch einmal nachlesen und deine eigene Sprache wählen. In den Kommentaren freue ich mich auf deine Erfahrungen: Wo hat dir Flexibilität schon geholfen? In welchen Situationen hat Akzeptanz dein Leben leichter gemacht?

    👉 Alle Infos zu meinen Lives, Blogartikeln und Projekten findest du in der Videobeschreibung und auf meinem Blog: https://polyglotmona.com/category/deutsch-de/ Sei dabei, diskutiere mit mir und lass uns gemeinsam entdecken, wie Flexibilität und Akzeptanz zu mehr Glück im Alltag führen können.


    Kommentare

    One response to “Flexibilität und Akzeptanz für mehr Glück im Leben”

    1. […] Flexibilität und Akzeptanz für mehr Glück im Leben Jeder Blogartikel in 6 Sprachen verfügbar […]

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